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Technik-Service Hollis Explorer

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Anfragen bezüglich Reparaturen des Explorers bitte an:

                  explorer@tauchbasis-ilsesee.de

 

Wir garantieren zu 100% für unsere Arbeit!

 

Wir sind *  Service- Partner von AUP

Wir führen sämtliche Service- Revisionsarbeiten von AUP Produkten durch.

Unsere Techniker sind offiziell von AUP geschult

und verfügen über die notwendigen Zertifikate.

 

*AUP - Hollis hat den Betrieb in Augsburg eingestellt.

Wir haben von allen Automaten/Explorern ausreichend Service-Kits eingekauft, jedoch wird dies endlich sein. Ihr erhaltet von uns ein Umstiegsangebot zu anderen Marken wie z.B. APEKS !

 

Wir sind gerade dabei die Ersatzteil/Service Versorgung für den
Explorer neu aufzubauen.

 

Erste Ergebnisse liegen vor. Alle O-Ringe, Richtungsventile, Quadring (!) sind ab sofort verfügbar.

 

Solenoid, Scrubber, HUD, Handset lieferbar! Preise auf Anfrage.

Beispiel Preis: Quadring: 29€

 

Als Service- Stützpunkt führen wir alle
notwendigen Arbeiten am Hollis Explorer durch.

 

Service:
- alle notwendigen Servicearbeiten

 

Umbau:*
- eCCR
- EANX bis 80%
- FMCL; BMCL, Preis auf Anfrage.

Reparatur LSS Modul:

- LSS Modul mit Druckstabilisierung/ Prüfung
- Austausch der Hauptakkus
- neu vergießen, Preis: 298€

Reparatur Handset:
- Austausch Screen (violetter Schirm mit Streifen?)

Preis: 98€
- Austausch Batterie, Preis: 69€
- Aus.- Einschalten (Handset lässt sich nicht mehr ein oder ausschalten) Reed Kontakte ersetzen, Preis 89€

 

Reparatur HUD:
- Wechsel Vibrationsmotor (bei Ausfall des Motors d. Wassereintritt) Preis: 89€
- Abdichten Gehäuse, Preis 36€

- Abdichten Kabeldurchführung, Preis 29€

                                                                                       

    alle Preise inkl. 19% ges.MwSt. zzgl. Versand

 

Offener Brief an alle Hollis Explorer User! Achtung! Wichtig!                                      English Version

 

Probleme mit dem Hollis Explorer und deren Lösung…

 

von Tauchbasis Ilsesee, Jürgen Scharm, Sept. 2017

 

 

 

Nachdem nunmehr bekannt ist, dass der Hollis Explorer nach derzeitigem Stand nicht mehr produziert wird, wende ich mich offiziell an alle Benutzer des Hollis Explorer.

 

 

Viele von Euch sind frustriert!
...weil sich die Probleme mit der Elektronik angeblich

 nicht lösen lassen. Eure LSS Module wurden mehrfach getauscht und die Fehler

wiederholten sich oder wurden sogar schlimmer. Vorab kann ich Euch sagen, dass

 alles, was ihr bis jetzt an Informationen erhalten habt,  nachweislich falsch ist.

Der Grund all dieser Fehler wurde von uns bereits vor 3 Jahren (2014) gefunden

und Hollis eine Lösung des Problems angeboten.  Vorab ein paar Informationen

wie die Sache begann, wie sich die Fehlerstruktur aufbaut und bei welchem

Stand wir jetzt sind. Wir erklären Euch hier die Fehlerursache, die möglichen

Ausfallerscheinungen und deren Gründe. Weiter bieten wir Euch die Möglichkeit

an Eure Elektronik zur Reparatur oder Austausch einzusenden.

Ihr erhaltet eine 100% Funktionsgarantie, andernfalls erhaltet Ihr euer Geld zurück.

 

Wie alles begann.

 Wir waren mit der Tauchbasis Ilsesee von Beginn an mit dabei.  Wir waren die ersten in Deutschland die bereits seit Ende 2012 mit dem Hollis Explorer ausgebildet haben und drei Geräte besaßen. Chris Ullman von IART bildete die ersten drei TL bei uns aus. Mittlerweile haben wir sechs Explorer und alle laufen seit 2 Jahren ohne irgendwelche Probleme, nachdem wir unsere Modifikationen am LSS Modul durchgeführt haben.  Wir haben seit einem Jahr zwei Geräte in der eCCR Version, umgebaut durch uns. Diese haben schon viele TG tiefer als 40m (120ft.) ohne Probleme abgeleistet. Ein Explorer läuft mit MAV`s und FMCL und ist TRIMIX fähig. Bereits von Beginn hatten wir, wie viele von Euch später auch, Probleme mit dem LSS, dem Handset und dem HUD. Es ging um plötzlich variierende Ladezustände, plötzlich verlorene Ladekapazität, gestreifte oder flickernde Anzeigen, defekte HUD, defekte Vibrationsmotoren, Verbindungsprobleme zum Sensor-Modul, nur um hier nur einige zu benennen. 

 

Lösungsversuch durch Hollis.

Hollis versuchte durch ständiges Tauschen der Elektroniken (LSS Module) sowie

Updates der Software eine Lösung  herbeizuführen. Sie dachten, dass mangelhafte

Akkus des Zulieferers bzw. Software- Fehler in der Ansteuerung des Sensor-Moduls

die Ursache darstellten. Unser damaliger Instructor Trainer bestritt am Anfang,

genauso wie AUP Deutschland, einen eventuellen Konstruktionsfehler und wiegelte,

offensichtlich mangels eigenem technischem Verständnis, ab. Er suchte den Fehler

beim Benutzer.

Ich war damals ziemlich sauer und fühlte mich herausgefordert. Seit mehr als

dreißig Jahren war ich in verschiedenen leitenden Funktionen in

technischen Bereichen der Industrie tätig. Im Bereich Tauchen war und ist das

Tauchen mit Kreislaufgeräten seit über 20 Jahren meine Leidenschaft. Ich habe

bereits 1984 den ersten Rebreather gebaut, damals noch aus einer Atemmaske der F104 und Baumarkt Artikeln ;-)  Derzeit haben wir einen eCCR Explorer mit Frontlungen und MAV`s im Versuch und ich behaupte, dass mir nur noch sehr wenige etwas Neues über den Explorer erzählen können, außer vielleicht den Konstrukteuren selbst.  Es war klar, dass die Art der auftretenden Fehler sowie deren Reproduzierbarkeit unter bestimmten Bedingungen nicht am Benutzer liegen konnten. Damit hatte ich Recht, aber ich fand erst später heraus, dass die Fehler durch einen damals noch unbekannten Konstruktionsfehler im Gehäuse des LSS ausgelöst wurden. Da wir an unserer Tauchbasis Ilsesee einen Rebreather Support und Ausbildung anboten, hatte ich die Wahl. Ich musste mich entscheiden. Entweder wir weichen auf einen anderen Hersteller wie z.B. Poseidon aus, oder wir finden heraus, wo der Fehler liegt.  Da ich von den Einsatzmöglichkeiten des Hollis Explorer absolut überzeugt bin und bereits zum damaligen Zeitpunkt ein Versuch mit einer eCCR Version des Hollis Explorers durch uns bereits sehr erfolgversprechend lief (siehe unsere FB Seite), entschied ich mich für den Hollis Explorer und die Fehlersuche begann.

 

Voraussetzungen TBI.

Neben der Tauchbasis Ilsesee habe ich eine Firma in der Nähe von Landsberg, die sich mit der Wartung von allen möglichen Tauchgeräten beschäftigt. Auch den Umbau, die Wartung und Reparatur von diversen Kreislaufgeräten führen wir dort aus. Ich wollte den Fehler unbedingt finden. Die notwendige Technik und die Mittel waren vorhanden. Mitte 2014 begann ich mit der Analyse der Bauweise und Schaltlogik des Hollis Explorers und öffnete die ersten defekten LSS, die freundlicherweise, vielleicht aber mehr aus Verzweiflung, von AUP Deutschland zur Verfügung gestellt wurden. Bei denen stapelten sich mittlerweile die defekten LSS bis zur Decke. 

 

Nach einigen Druckversuchen und Auswertung von Logikketten der entsprechenden Codes erkannten wir, dass die Fehlerursache nur in Fehlfunktionen der verbauten Akkus liegen konnten. Jetzt stellte sich die Frage, wie ein Akku, der zu Tausenden in anderen Geräten der Industrie ohne Probleme läuft, hier ständig versagt. Die Antwort konnte nur in der Einsatzart gefunden werden. Druck und Wasser waren der einzige signifikante Unterschied zu anderen Anwendungen.  

 

Der Fehler!

Unter Druck zeigte sich, dass der Konstruktionsfehler im Gehäuse des LSS lag. Hierdurch wurden die Akkus bzw. deren elektronische Schutzschaltungen angegriffen. Die Vergussmasse gibt nach und über Kapillare dringen geringste Mengen an Wasser ständig in das System ein. Diese Einflüsse führen zwangsläufig zu den bekannten Fehlfunktionen der gesamten Elektronik durch Spannungsspitzen, Kurzschlüssen, hohen Entladeströmen und Defekten an den Schutzschaltungen der Akkus. Elektroniken, deren Akkus zu Beginn noch intakt waren, zeigten bereits nach wenigen Tauchgängen unterhalb von 30m. (90ft.) die gleichen Ausfälle, am Anfang schleichend und letztendlich mit den bekannten Totalausfällen. Die Spannungsspitzen führten auch zu Defekten im Sensormodul führen!

 

Die Diagnose

...war anfangs nicht einfach, da das eindringende Wasser so gering war, dass wir es erst nicht erkannten (Kapillarwirkung). Erst nachdem bei mehreren geöffneten LSS elektrochemische Reaktionen an den Steuerungselementen auffielen, war klar, dass es eingetretenes Wasser sein musste. Dies konnte man bei den meisten LSS Modulen erst nachweisen, wenn man das Gehäuse öffnete und die Batterien prüfte. Wassereinbruch ist in Menge und Ort nicht immer gleich. So kam es, dass wenige Elektroniken noch heute ohne Probleme laufen, einige andere die Fehler sofort zeigten.

 

Art, Dauer, Häufigkeit der Tauchgänge spielen eine wichtige Rolle, vor allem die Tiefe. Die ersten Anzeichen sind immer gleich.

 

Veränderte Ladezeiten und oder plötzlich variierende Ladezustände

...sowie Verbindungsprobleme zum Sensormodul.  Nachdem wir den Fehler gefunden hatten, informierten wir Ende 2014 AUP Deutschland, dass der Fehler in einer Fehlkonstruktion des Gehäuses des LSS Moduls liegt. Wir boten auch eine Lösung an. Aus welchen Gründen Hollis hier nicht entsprechend reagierte, ist nicht sicher. Nick Hollis hat mir schriftlich mitgeteilt, dass er vom Management AUP Deutschland nicht informiert wurde.  Sicher ist,  dass das Management von AUP Deutschland nicht besonders engagiert in der Sache war, vermutlich auch daher, weil  deren damalige Berater, unser Instructor Trainer, ihnen sagte wir lägen falsch. Der damalige Verkaufsleiter AUP Deutschland war sehr engagiert, wurde aber offensichtlich nicht gehört.

 

Verbindungsfehler zum Sensormodul  (COMMS Failure...)

 

Warum lassen sich manchmal LSS Modul und Sensormodul nicht verbinden oder diese Verbindung bricht während des Tauchgangs ab? Hier muss man wissen, dass das Sensor-Modul keine eigene Spannungsversorgung hat.

Es ist vom Ladestrom des LSS Modul abhängig. Bricht dieser ab oder kommt auf Grund von Schäden an den Schutzschaltungen der Hauptakkus nicht zu Stande, kann die IR Schnittstelle des Sensor-Moduls keine Informationen verarbeiten.

Es wird keine Verbindung aufgebaut. (COMMS ERROR) Manchmal dauert auch der Verbindungsaufbau zum LSS Modul relativ lange.

Das resultiert daher, weil bereits einige elektronische Bauteile im Sensor-Modul durch Spannungsspitzen aus dem LSS Modul geschädigt sein können. Aus diesem Grund empfehle ich daher dringend alle LSS Module durch uns tauschen zu lassen. Auch dann, wenn bis jetzt kein Fehler offensichtlich vorliegt. Es ist nicht die Frage ob ihr ein Problem bekommt, sondern wann!

 

die Speziallisten... ;-)

An dieser Stelle ein Hinweis. Es wurden und werden von vielen „Möchtegern- Technikern“ Dinge über den Hollis Explorer erzählt, die jeder Grundlage entbehren. Wenn ihr euch irgendwann mal in eurem Keller mit einer Lampe in der Hand wiederfindet, um das Sensor-Modul per Lichtimpuls zum Leben zu erwecken, seid ihr auf so einen Spezialisten hereingefallen. Mir wurde dies am Anfang auch erzählt und, ihr werdet es nicht glauben, auch ich bin anfangs darauf reingefallen, weil es sich um gefährliches Halbwissen handelt, welches beim ersten Zuhören selbst für einen Techniker logisch klingt. Nach der Analyse der Schaltlogik und der verbauten Bauteile fand unser Elektroniker aber schnell heraus, dass dies absoluter Unfug ist. Dieses optische Element im Sensormodul gibt es tatsächlich, es handelt sich um eine IR Schnittstelle die verschiedene Steuerungssignale vom LSS erhält, allerdings hat dessen Funktion ohne anstehenden Ladestrom vom LSS keinerlei Bedeutung ;-) 

 

Was passiert genau?

Sobald der Ladestrom aus dem LSS z.B. durch mangelhafte Akku-Leistung ausfällt, entläd sich das Sensor Modul (Kondensatoren) innerhalb von 30sec. und ein Reset wird durchgeführt, sobald die Spannung wieder anliegt.

Mit anderen Worten, ihr könntet mit sonst was drüberleuchten oder auch den Mond anbeten, der IR Sensor hat, nachdem das Sensor-Modul entladen ist, keine Funktion mehr.

Auch wurde über „wundersame“ Wiedererweckungsrituale in Ägypten berichtet, wonach die Sonne zufällig die Einheit wieder zum Leben erweckte, nachdem diese auf die Elektronik schien. Auch diese Aussage nahmen wir auf und haben sie geprüft. Der Grund, warum es hierzu kam, lag vermutlich darin, dass die extreme Sonneneinstrahlung das Gerät stark erwärmte, wobei die Elektronik mit den Akkus aufgeheizt wurde und die anstehende Feuchtigkeit ausgaste.

Damit wurden die korrekten Spannungswege wiederhergestellt und die Kommunikation zum Sensor-Modul konnte wiederaufgebaut werden. Weiter führt die Hitzeentwicklung vermutlich auch dazu, dass die Akku- Spannung kurzfristig über die Schaltspannung stieg und das Sensormodul wieder mit Strom versorgt wurde…. Jeder kennt das von Euch, ein einfacher physikalischer Vorgang. Über die Sachkunde dieser „Experten“ möchte ich hier aber nicht weiter eingehen.

Gerne könnt ihr mir hier eine Nachricht an die explorer@tauchbasis-ilsesee.de zukommen lassen, wenn Ihr auch solche „Wundertechniken“ empfohlen bekommen habt.

 

 

Zurück zum LSS Modul des Hollis Explorer.

Als zertifizierter Hollis Service Techniker und ehemals AUP Service Partner, auch für den Hollis Explorer, verfügen wir über die notwendigen Hersteller Codes um Fehler im System auslesen zu können oder z.B. einen Reset der einzelnen Bauteile per Software durchführen zu können. Ich kann Euch versichern, eine Lampe, gleich welcher Art, gehört da nicht dazu ;-)

 

Erst nach diversen Druckversuchen konnten wir den Fehler reproduzieren und erkannten, dass wir das Problem nur lösen können, wenn wir das Gehäuse druckstabilisieren, die Akkus erneuern und mit einer anderen, geeigneteren Vergussmasse wieder vergießen.

Wir fanden einen Hersteller von Epoxid Harzen der uns hier sehr geholfen und bei der Auswahl beraten hat.  Wir haben diese modifizierten LSS Module dann getestet und dies AUP Deutschland als Lösung angeboten. Trotz ausführlichem Schriftverkehr kam von Hollis kein entsprechendes Angebot und so modifizierten wir erst nur die eigenen Explorer. Nach längerem Schriftverkehr in den letzten Monaten mit Nick Hollis gehe ich davon aus, dass er von dritter Seite hier schlecht beraten wurde. Hätte er unsere Informationen eher bekommen, wäre die Sache anders gelaufen.

 

 

 

Zurück zum Jetzt.

Mittlerweile konnten wir vielen Hollis Explorer Tauchern mit unserer Lösung helfen und diese hatten mit dem von uns modifizierten LSS- Modul nie wieder Probleme mit ihrer gesamten Elektronik! Die von uns modifizierten Explorer laufen absolut stabil ohne irgendwelche Probleme. 

Achtung! Wie bereits gesagt, grundsätzlich ist jedes LSS Modul betroffen! Für alle die sagen, ich hatte bis jetzt keine Probleme, gilt nicht die Frage ob, sondern wann ein Schaden eintreten wird.

Es kann durch Spannungsspitzen auch zu irreparablen Schäden im Sensor-Modul kommen und das kann nicht repariert werden!

 

Wir raten daher jedem sein LSS Modul von uns überarbeiten zu lassen.

Noch etwas an dieser Stelle. Eigentlich wollte ich nicht an die Öffentlichkeit, wurde aber von mehreren darum gebeten die bereits eine neue Elektronik von uns haben. Wenn ich Eure Probleme lese und die Wut und Verzweiflung sehe, gleichzeitig die Lösung habe, ärgert mich das sehr. 

 

Reparatur am LSS Modul, Handset, HUD

Wir haben uns entschlossen eine Explorer Service Station aufzubauen und die üblichen Reparaturen am Hollis Explorer durchzuführen, Schwerpunkt LSS- Modul, Handset (Screen) und HUD. Druckprobleme, Wassereinbruch, def. Vibrationsmotor.

Sensormodule leider nicht. Ich habe jedoch die ganzen letzten Jahre erst eines auf dem Tisch, welches wirklich defekt war. Meist lassen sich die Sensor-Module durch einen Reset wiederherstellen, außer eine Spannungsspitze aus dem LSS- Modul hat die Kondensatoren geschädigt.

 

Rechtliche Seite

Ich will keine Diskussionen mit irgendwelchen Schlaumeiern von wegen CE oder entfallender Gewährleistung des Herstellers etc. führen. Diese Sachen liegen alle auf dem Tisch. Ihr müsst Euch klar sein, dass es keinen Hersteller mehr gibt, der euch supportet. Nach deutschem Recht war Hollis sowieso nur gegenüber seinem Distributor gem. der eingegangenen Verträge verpflichtet. Niemals aber Euch gegenüber. Eine Gewährleistung könnt ihr ausschließlich nur gegenüber demjenigen geltend machen, der euch die Einheit verkauft hat. Wie gesagt, dies betrifft ausschließlich deutsches Recht und damit wird das Motiv von einigen sehr deutlich, warum man euch ständig diesen Unsinn erzählt, euch monatelang hingehalten hat. Entweder reichte deren technisches Verständnis nicht aus, die Sache selbst richtig zu beurteilen und oder diese haben selber eine Heidenangst von euch in Regress genommen zu werden. 

 

Mark 1 oder Mark 2 Elektronik

Viele Diskussionen gibt es über MK 1 oder MK 2. Beide haben Vor und Nachteile. Die MK 1 ist, nachdem sie druckstabilisiert wurde, aus unserer Sicht besser und störunanfälliger als die MK 2. Wir haben mehrere MK 2 und die Art der Kabeldurchführungen sowie die Abdichtung des LSS-Modul Deckels mittels eines O- Ringes lassen große Zweifel an der Haltbarkeit.

Auch die geänderten Stecker an den Sensoren sind anfälliger. Wir haben diese ausführlich getestet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass in der Summe die Version 1 MK 1 mit unserer Modifikation die bessere ist. Dies liegt einfach in der Verwendung der besseren Kontakte für die Sensoren und der fragwürdigen Abdichtungen an Handset und auch am LSS- Modul. Mit fehlender CE fällt die Version MK 2 für die Benutzung in der gewerblichen Ausbildung sowieso erst mal aus. 

 

Unser Angebot an Euch

Wenn ihr Hilfe braucht und euch nicht länger zum Narren halten wollt, nehmt Kontakt auf. Unser Angebot richtet sich an diejenigen, die mit ihrem Explorer in Zukunft schöne Tauchgänge erleben wollen und nicht an irgendwelche Schlaumeier, die in Wirklichkeit von der Technik keine Ahnung haben…

Wir geben Euch eine 100% Erfolgsgarantie über die von uns durchgeführten Arbeiten. Die CE erlischt bei unserer Reparatur nicht, da keine wesentlichen Änderungen in der Funktion oder dem Design des Gerätes erfolgen. Alle Arbeiten erfolgen unter den Vorgaben der jeweiligen VDE Vorschriften. Die verwendeten funktionsrelevanten Materialen wie Akku etc., sind baugleich zu den Originalteilen. 

 

Kontaktaufnahme unter explorer@tauchbasis-ilsesee.de

 

1. In der Mail den Fehler beschreiben, Antwort abwarten. Nicht sofort zusenden!

2. LSS Modul, Sensor-Modul, Handset und HUD montiert mit Anschreiben frei zusenden.

3. Bei uns erfolgt eine Eingangskontrolle mit Fehleranalyse.

4. Ihr erhaltet ein Angebot über Reparatur oder Austausch.

 

 

Der Preis ist abhängig von der Art der Reparatur. Unser faires Angebot lautet: Wenn ihr Eure defekte Elektronik zu uns einsendet und wir können Euch nicht helfen, z.B. weil ein Defekt eines Bauteils vorliegt, welches nicht ausgetauscht werden kann, zahlt ihr lediglich die Rücksendekosten. Können wir Euch helfen, erhaltet Ihr ein Angebot, wahlweise Reparatur der eigenen LSS oder Austausch. Die Reparatur oder Austausch eines LSS Modul kostet 249 €, je nach Aufwand zzgl. Rücksendekosten (Länderabhängig)

 

Wir hoffen, dass der Explorer bald wieder unter neuer Regie auflebt. Er ist einer der vielseitigsten Kreislauftauchgeräte auf dem Markt überhaupt. Kein anderes Gerät kann sowohl als eCCR, mCCR, eSCR oder auch reines O2CCR genutzt werden. (Umbauten oder Umbau Kits durch uns) oder eben einfach nur für das er gebaut wurde, ein sicherer Rebreather für den Sporttaucher.

 

 

Jürgen M. Scharm, Tauchbasis Ilsesee, Sept. 2017

 

 

 * Umbauten  oder Umbausätze

...sind nicht CE zertifiziert und dienen aus-schließlich Demo.- und Entwicklungs- Zwecken! Tauchgänge mit umgebauten Geräten erfolgen auf eigene Gefahr und entsprechen keines-falls den Verbandsrichtlinien. Wir weisen darauf hin, dass wir hier jede Haftung ablehnen und raten in jedem Fall davon dringend ab. Durch den Umbau verliert das Gerät die CE!