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Dieser See lebt…

Er lebt von seiner Vielfältigkeit. Ein ausgewogenes,
auf ökologischen Gesetzgebungen ruhendes System.
Durch die vielfältige Nutzung als Naherholungsgebiet
wirken auf ihn viele Dinge ein. Als Taucher können
wir etwas positives beitragen. Alleine durch
unsere passive, beobachtende Anwesenheit.

Jeder Atemzyklus sorgt für eine Durchmischung
der Tiefenschichten. Gerade während der Sommer-
monate, in welchen die warme Oberflächenschicht einen Gasaustausch mit den tiefer liegenden Bereichen verhindert, ist dies sehr wertvoll. Nährstoffe und Sauerstoff
bzw. Kohlendioxid und Schadstoffe gelangen dorthin,
wo diese von den jeweiligen „biologischen Arbeitern“
bereits erwartet werden.

Die Pflanzen, Algen und Bakterien im See sind die
Lebensgrundlage dieses Systems. Sie sind alles,
Kläranlage, Sauerstoffspender, Nahrung, Laich-
substrat, Kinderstube und Versteck. Mehr als 85%
des Seegrundes sind bewachsen. Die Pflanzendecke
 ist teilweise bis zu 6 Meter hoch. Auch hier gibt es ein in sich ruhendes System aus bodendeckenden Gewächsen und Algen sowie anderen Pflanzen, die zur Oberfläche streben. Bitte denkt daran, wir müssen diese UW-
Pflanzen unbedingt schützen. Jedes abgebrochene
Pflanzenteil, jeder herausgerissene Stängel kann
seine Aufgabe nicht mehr wahrnehmen und wird
selbst zum Problem. Haltet Euch daher vom Grund
fern. Schützen wir die Pflanzen erhalten wir den
See! Wir sollten auch bedenken, dass jede Berührung
von Pflanzenteilen auch die darauf befindlichen Lebe-
wesen beeinträchtigt. (Wasserpolypen, Wimperntierchen, Moostiere, Laich j. Art)

UW- Flora...

Die Armleuchteralge … bedeckt ca. 2% der Seefläche. Sie ist im Augenblick leider rückläufig. Armleuchteralgen benötigen sauerstoffreiches, kalkreiches und nähr-
stoffarmes Wasser. Sie zerbröselt leicht, wenn man sie berührt. Das kommt von dem
Kalkpanzer der sich während des Stoffwechsels um ihre Stängel bildet. Die Form der Triebe erinnert an Kerzenleuchter, daher der Name. Die Armleuchteralge kann sehr große, kissenartige Flächen bilden.

 

Das Tausendblatt

… bedeckt ca. 60% der Seefläche. Es gilt als absoluter Sauerstofflieferant und bietet allen Tieren einen hervorragenden Unterstand. Es kann bis zu 3 Meter hoch werden und bildet eine nach unten undurchdringliche Pflanzendecke. Hierhin ziehen sich ab einer Wassertemperatur von 8 Grad alle Friedfische zurück um in die Winterruhe zu verfallen. Hechte benutzen das Tausendblatt gerne am Rand als Unterstand für die Jagd.

 

Die Laichkräuter

… bedecken ca. 20% der Seefläche. Sie haben eine Wuchshöhe bis 6 Meter und werden derzeit leider von den Graskarpfen recht kurz gehalten. Hier werden wir durch Hegefischen eingreifen. Es kommen vier verschiedene Laichkräuter im Ilsesee vor. Die meisten sind von einer Kalkschicht überzogen, welche durch die Assimilation der Pflanze entsteht. Es sind dies das durchwachsene Laichkraut, das langblättrige, das gestreckte und das Haarlaichkraut. Wir haben großflächige Bestände die einzigartig sind.

Tausendblatt

Laichkraut fein

Armleuchteralge

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